1. Gesamtösterreichischen Rundfunkwettbewerb

 

  Kapellmeister: Edwin Malin  
  Teilnahme am Bundesmusikfest in Aalen 1954, Eschen 1958, Öhringen 1959  
  Erfolge im In- und Ausland  
  Teilnahme am Bundesmusikfest in Dornbirn 1959  
  Jubiläumsfest: 100 Jahre MV-Satteins – Ausrichtung des Bezirksmusikfestes  
  Aufnahme einer Schallplatte  
  Zeitraum: 1954 – 1964  

  

 

 

  • 10
  • 11
  • 12
  • 13
  • 7
  • 8

Simple Image Gallery Extended

 

1954 übernahm Edwin Malin die Kapellmeisterstelle und der verdiente Kapellmeister E. Morscher wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt. Im Jahre 1958 nahm unser Verein die Herausforderung, Musikstücke auf Band zu spielen und somit das eigene Können einem breiteren Kreise zugänglich zu machen, an. Drei Märsche «Schemua», «Ruetz», «Frisch auf» und die Ouvertüre «Jagdschloß Waldenbuch» wurden an einem Abend aufgenommen.
Die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Musikanten zeigte bald eine sprunghafte Aufwärtsentwicklung an. Beachtliche Erfolge und unvergessliche Erlebnisse im In- und Ausland waren die Folge dieser gedeihlichen Arbeit. Wohl ein Höhepunkt dieser erfolgreichen Entwicklung erlebte der Verein in den Jahren 1960-61 mit der Teilnahme am 1. Gesamtösterreichischen Rundfunkwettbewerb. In einem Auswahlspiel in der Messehalle Dornbirn erreichte der Verein die Chance, das Land Vorarlberg beim österreichischen Rundfunkwettbewerb am 15. +16. April 1961 in Innsbruck in der Mittelstufe zu vertreten.
Unser Verein spielte den Marsch «Spielmannsgruß» und die Ouvertüre «Pastorale» von Paul Huber. Der MV Satteins ging in der Mittelstufe mit 456 von 480 erreichbaren Punkten als beste Kapelle Österreichs hervor. Durch viel Mühen und Fleiß war dieser außerordentliche Erfolg möglich geworden.
Mit einem riesigen Empfang der ganzen Bevölkerung, der aufspielenden Jungmusikanten, aller Ortsvereine und befreundeter Kapellen wurde den zurückkehrenden Musikanten die Wertschätzung und Freude entgegengebracht. Die ersten hundert Jahre Vereinsgeschichte fanden mit diesem denkwürdigen und einmaligen Ereignis einen würdigen Abschluss.